In der Natur spielen Insekten als Bestäuber oder als Nahrung für andere Tiere wie Igel oder Vögel eine wichtige Rolle. Wir erklären in unserem neusten Gartentipp, wie man auch im eigenen Garten einen natürlichen Lebensraum für Insekten schaffen und unser Ökosystem unterstützen kann.

Nützliche Insekten zur Erhaltung der Natur

Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge sind für die Erhaltung der Natur besonders wichtig. Ohne die Bestäuber gäbe es kein Obst oder Gemüse und auch keine bunten Blumen. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge tragen die Pollen von Blüte zu Blüte und sorgen dafür, dass diese sich vermehren. Gleichzeitig ernähren sich andere Tiere wie beispielsweise Vögel von Insekten wie Käfern, Mücken oder Läusen. Diese Insekten sind deshalb auch eine wichtige Nahrungsquelle und tragen ihren Teil im Lebenskreislauf der Natur bei.

Wildbienen – unverzichtbar für unser Ökosystem

In der Schweiz leben rund 600 einheimische Wildbienenarten, die für unser Ökosystem unverzichtbar sind. Wildbienen benötigen eine grosse Menge an Pollen und Nektar. Während Honigbienen alles bestäuben, was blüht, sind die Wildbienen etwas wählerischer und bevorzugen hauptsächlich heimische Pflanzen. Durch das Anpflanzen von heimischen Wildblumen wird den Wildbienen die ideale Nahrung geboten. Wichtig ist jedoch, dass von März bis Oktober mit verschiedenen Pflanzenarten jederzeit für blühende Blumen im Garten gesorgt wird, denn so haben die unterschiedlichen Bienenarten jeweils ihre Nahrung. Nachfolgend stellen wir die sechs schönsten Wildblumen für Wildbienen vor.

Die sechs schönsten Wildblumen für unsere fleissigen Helfer

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Glockenblume (Campanula): Die blauen bis violett-blauen Blüten erscheinen von Juni bis August und haben die Form kleiner Glöckchen.

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Sonnenröschen (Helianthemum): Die Schalenblüten in den unterschiedlichsten Farben blühen von Frühsommer bis August und öffnen sich nur bei Tageslicht und Temperaturen über 20 Grad.

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Wiesensalbei (Salvia pratensis): Die dunkelblauen oder violett-blauen Blütenquirle zaubern von Mai bis August Farbe in den Garten.

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Berg-Flockenblume (Centaurea montana): Von Mai bis Juni erscheinen schöne Blütenkörbchen in Königsblau.

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Färberkamille (Anthemis tinctoria): Die goldgelben Körbchenblüten zeigen sich von Juni bis September.

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Schafgarbe (Achillea): Winzige Strahlenblüten formieren sich zu markanten Scheindolden in den unterschiedlichsten Farben.

Insekten – wertvoll im Naturkreislauf

Auch andere Insekten wie Schmetterlinge oder Käfer unterstützen unseren Naturkreislauf. Während Bienen und Schmetterlinge zu den wichtigsten Bestäubern von Blütenpflanzen gehören, vertilgen Käfer und Wespen Läuse und Raupen, die Pflanzen angreifen und ihnen schaden. Gleichzeitig sind Insekten wertvolle Wiederverwerter, denn sie fressen alles und sind dadurch Wiederverwerter. Blätter von Bäumen, alte Baumstämme oder Exkremente von Tieren werden von Insekten nach und nach verzehrt.

Nistplätze für Insekten

Zwei Drittel aller Wildbienenarten nisten sich im Erdboden ein. Für die anderen hohlraumbewohnenden Arten lassen sich aus Holz oder hohlen Pflanzenstängeln wie Bambus oder Schilfhalmen ganz einfach Nisthilfen erstellen. Alternativ können die sogenannten Insektenhotels auch im Handel gekauft werden. Von März bis September im Garten platziert, werden diese Nisthilfen von den Bienen, Wespen und anderen Insekten gerne angenommen.

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