Der Winter scheint zwar zurück zu sein, doch die warmen Frühlingstage lassen nicht lange auf sich warten. Wie jeden Monat zeigen wir, was es aktuell im Garten zu tun gibt. Im April kann der Rasen in Angriff genommen werden, damit er bis im Sommer satt und gesund wachsen kann.

Frühlingskur für den Rasen

Zur Vorbereitung auf die Gartensaison gehört auch ein Pflegeprogramm für den Rasen. Für gewöhnlich bietet sich der April dafür am besten an: Mit den wärmeren Temperaturen beginnt der Rasen bereits wieder zu spriessen.

Liegengebliebenes Laub und Äste sollten gründlich entfernt werden. Sie verursachen meist feuchte Stellen, die man vor dem ersten Rasenschnitt trocknen lassen sollte.

Nach dieser Vorbehandlung kann man den Rasen zum ersten Mal im neuen Jahr mähen. Der Schnitt darf aber nicht zu kurz ausfallen: Ungefähr vier Zentimeter Länge sind optimal.

Beikraut und Moos entfernen

Oft hat sich über die Wintermonate an einigen Stellen im Rasen Moos und Beikraut gebildet. Damit das Moos auf Dauer nicht die Rasenpflanzen verdrängt, sollte es bereits im Frühling entfernt werden. Dies gelingt am besten mit einem Vertikutiergerät. Es entfernt Moosgeflechte, Verfilzungen und abgestorbenes Gras aus dem Rasen. Wichtig ist, dass die Messer des Vertikutierers nicht mehr als ungefähr 3 Millimeter in den Boden eindringen. Durch das Vertikutieren werden die Graspflanzen zwar etwas gehemmt, sie erholen sich aber während des Wachstums rasch.

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Den Rasen mit Nährstoffen versorgen

Das gleichmässige Wachstum des Rasens kann mit einem Rasendünger unterstützt werden. Die Zusammensetzung eines speziellen Rasendüngers ist perfekt auf die Bedürfnisse des Rasens abgestimmt und versorgt ihn mit ausreichend Nährstoffen.

Idealerweise wird der Rasen drei bis vier Mal pro Jahr gedüngt: Im Frühling, Sommer und Herbst. Die richtige Dosierung des Düngers ist hier besonders wichtig, denn zuviel Dünger führt bei einer Trockenperiode zu Verbrennungen des Rasens. Nach der Düngung ist deshalb auf ausreichend Feuchtigkeit zu achten.

Rasen nachsäen

Braune Stellen und Rasenlöcher können nach dem Mähen, Vertikutieren und Düngen mit Rasensamen nachgesät werden. Gerade nach dieser Pflege können die Rasensamen gut in den Boden eindringen und ungestört wachsen. Dafür sind jedoch konstant hohe Temperaturen ab ungefähr 8 °C notwendig und die nachgesäten Stellen müssen konsequent gewässert werden.

Tipps für die erfolgreiche Nachsaat:

  • Verwenden Sie eine spezielle Samenmischung für Nachsaaten und Reparaturen, weil dieses Saatgut sehr robust ist und besonders schnell keimt.
  • Man benötigt ungefähr 40-50g Rasensamen für einen Quadratmeter Rasen.
  • Achten Sie bei der Bewässerung auf eine sanfte Berieselung, damit die Rasensamen haften bleiben.
  • Betreten Sie die frisch angesäten Stellen während drei bis vier Wochen nicht.
  • Führen Sie den ersten Schnitt des neu gesäten Rasens erst nach 8-10 Zentimeter Wuchshöhe mit einem besonders scharfen Rasenmähermesser durch.

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